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Jahresbericht 2004

Die GCJZ hat auch im Jahre 2004 vielfältige Aktivitäten und Veranstaltungen durchgeführt. Ihr Ziel war dabei möglichst viele Menschen zu erreichen um zu informieren, aufzuklären und den Dialog zu suchen.

Die Gesellschaft bemühte sich dabei entsprechend ihrer Zielssetzung die Gedanken von Toleranz und gegenseitiger Achtung den Besuchern näherzubringen. Ihr Bemühen galt vor allem auch der Überwindung von Fanatismus, Rassendiskriminierung und Antisemitusmus. Ein wichtiges Anliegen des Erzieherausschusses der Gesellschaft war es junge Menschen zu erreichen um sie für jüdische und christliche Themen zu sensibilisieren. Dabei spielte auch die Vergangenheitsbewältigung des nationalsozialistischen Unrechtsstaates eine wichtige Rolle.

1. Veranstaltungen zur »Woche der Brüderlichkeit« 14. bis 21. März 2004

14. März 20004: Eröffnungsfeier, 19.30 Uhr, im Albert-Schweitzer-Saal. Begrüßung: OB Heinz Fenrich, Ansprache: Regierungspräsidentin Gerlinde Hämmerle, Musikalische Umrahmung: Kantor Carsten Wiebusch mit dem Chor der Christuskirche

15. März 2004, 19.30: Festsaal des Jüd. Gemeindezentrums, "Verdrängte Musik - Lieder aus dem Exil", Susanne Brachetti, Sopran, und Simone Weißenfels, Klavier, Leipzig

17. März 2004, 19.30 Uhr, Festsaal des Jüd. Gemeindezentrums: Dr. Christian Wiese, Erfurt: "Verantwortung in dunkler Zeit - Leo Baecks umstrittene Biografie im nationalsozialistischen Deutschland"

18. März 2004, 19.00 Uhr: Festsaal d.Jüd. Gemeindezentrums, "Herausforderungen erkennen, Veranwortung übernehmen" - Junge Menschen berichten über ihre Projekte, Umrahmung durch einen Gospelchor

21. März 2004, 11.00 Uhr: Synagogenführung

16. März 2004, Lichthof des Ev. Oberkirchenrats: Dr. Rahel-Roni Hammermann: "Die israelische Friedensbewegung - Überwindung von Denk- und Straßenblockaden" (veranstaltet von der Frauenarbeit der evangelischen Landeskirche in Baden - in Zusammenarbeit mit der GCJZ)

2. Weitere Aktivitäten

29. Juni 2004: "Die Vielfalt des Seins" -- ein Filmabend in Zusammenarbeit mit dem Landesmedienzentrum über den bekannten Pianisten und Dirigenten Daniel Barenboim. Die Einführung hatte Herr Dr. h.c. Kirchenrat Hans Maaß übernommen.

5. Juli 2004: Jahresmitgliederversammlung
mit Neuwahlen des Vorstandes. Dabei wurde Herr Witzenbacher als jahrzehntelanger Geschäftsführer der Gesellschaft verabschiedet. Seine Verdienste um die Gesellschaft wurden besonders gewürdigt. Dekan Vogel hatte ihm zuvor in einer interen Feier das Kronenkreuz der Diakonie Baden für seine Verdienste verliehen. Bei den Neuwahlen wurde der bisherige Vorstand in seinen Ämtern wiedergewählt.
Herr Vöhringer übernahm die Funktion des Schatzmeisters und sagte zu, die Geschäftsführung kommisarisch zu übernehmen.

Viktor Ullmann und andere Theresienstädter Künstler:  Kultur im Angesicht des Todes
Eine Veranstaltungsreihe und Ausstellung ab 18. Oktober 2004 ab 15.00 Uhr

21. Oktober 2004, 19.00 Uhr: 
Hier fliegen keine Schmetterlinge
Dokumentarfilm und geschichtliche Hintergründe durch Prof. Steinbach

3. November 2004, 19.00 Uhr:
Dialog der Religionen --  IBZ-Internationales Begegnungszentrum Kaiserallee 12
Mit Ausstellung: Weltreligionen-Weltfrieden-Weltethos, Dr. Günther Gebhardt, Uni Tübingen, von der Stiftung Weltethos

9. November 2004, 20.00 Uhr:
Prof. Dr. Klaus-Michael Kodalle Friedrich-Schiller Universität Jena;
Thema:  Schuld in der Geschichte - Der Kampf gegen das Vergessen und die Grenzen der Erinnerung
Kulturzentrum Tollhaus

Christlich – jüdischer Bibelstudienkreis (Leitung Dr. Hans Maaß)
Die Veranstaltungen fanden jeweils 20 Uhr im Gemeindesaal der Petruspfarrei Bienwaldstr. 16 statt. Insgesamt wurden 8 Abende durchgeführt.

3. Jugendarbeit

Der Erzieherausschuss hat z.Z. sieben Mitglieder. Er trifft sich ca. alle 6 Wochen. Der Erzieherausschuss hat die Mahnwache an der Gedenkstätte der ehemaligen Synagoge in der Kronenstraße am 09. November initiert; seit 6 Jahren werden Schulen oder Jugendgruppen ausgewählt und vorbereitet, um diese jährliche Aktion durchzuführen. Weiter wurden in der Woche der Brüderlichkeit Veranstaltungen für Jugendliche angeboten.2004 stellten junge Leute ausgewählte Projekte vor, mit denen sie Verantwortung für ihre Mitmenschen übernommen hatten. Hinzu kammen Vorschläge an den Vorstand für christlich-jüdische Zusammenarbeit. 

4. Sonstige Aktivitäten

Es fanden im Jahr 2004 insgesamt 7 Vorstandssitzungen statt.

Im Berichtsjahr 2004 haben die Mitglieder der Gesellschaft sich in ihrem beruflichen und privaten Umfeld wie seit vielen Jahren im Sinne der Ziele der Gesellschaft betätigt. Die Geschäftsführung konnte in vielen Fällen bei Anfragen und Bitten um Hilfe von Einzelpersonen und Gruppen (Schüler, Studenten, Pfarrgemeindegruppen usw.) mit Materialien, Referentenempfehlungen u.a.m. helfen.

Außerdem hielten mehrere Vorstandsmitglieder vor unterschiedlichen Gremien (Dia-)Vorträge zum Judentum.

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